Schneller Einsatz in der Nachbarschaft

Heute Mittag (19.01.2013) kam es in der Bad Laaspher Buchwiesenstraße zu einem medizinischen Notfall, bei dem dringend ein Rettungsdienst und der Notarzt benötigt wurden.

Glück im Unglück: Nur einige hundert Meter von der Einsatzstelle entfernt waren der Rettungsassistent Michael Hermann und der Rettungssanitäter Steffen Schmidt vom Malteser Hilfsdienst aus Bad Laasphe gerade mit Arbeiten an ihrer Unterkunft beschäftigt und konnten innerhalb kürzester Zeit an der Einsatzstelle sein. Der hauptamtliche DRK-Rettungswagen befand sich bereits bei einem anderen Einsatz. 

Die beiden Malteser-Helfer versorgten den Patienten vor Ort und wurden dabei recht bald von der Besatzung des Siegener Rettungshubschraubers "Christoph 25" Unterstützung.

Anschließend brachte der Rettungswagen den Patienten ins Krankenhaus nach Biedenkopf. Der Rettungshubschrauber flog unterdessen zur Feuerwache, um dort seinen Notarzt wieder an Bord zu nehmen, der im Rettungswagen beim Patienten geblieben war. 

Nach dem Einsatz fuhren die beiden Malteser-Helfer wieder zurück zu ihrer Unterkunft, um mit der Ausbildung der Helfer zu beginnen. 

 

 

 

Heute schon einen Rettungswagen gesehen ?

Liebe Leser, haben Sie, oder habt Ihr heute eigentlich schon einen Rettungswagen gesehen? Meist nimmt man den kurz wahr, wenn er mit Blaulicht und Martinshorn vorbeifährt und dann verliert man das schnell wieder aus dem Blick.
Wussten Sie eigentlich, dass insgesamt über 100 Kolleginnen und Kollegen in den acht DRK Rettungswachen in Siegen-Wittgenstein bereit sind, um im Notfall schnelle Hilfe zu bringen? Sie schaffen es, zu jeder Tages- und Nachtzeit in meist weniger als einer Minute nach dem Alarm auf der Straße zu sein und trotz der sehr ländlichen Gegend hier im Durchschnitt in etwa acht Minuten an jedem Notfallort im Einsatzgebiet zu sein.
Aufgrund ihrer Ausbildung haben sie die Symptome von weit über hundert Krankheits- und Verletzungsmustern im Kopf und können diese adäquat versorgen. Mit einer Ausrüstung, die der einer Intensivstation gleicht, modernen Einsatzfahrzeugen und großem Engagement bringen sie die ihnen anvertrauten Menschen nach einem Unfall oder einem medizinischen Notfall in kurzer Zeit in ein für das Notfallbild geeignetes Krankenhaus. Dabei beginnen sie die notfallmedizinische Therapie direkt vor Ort.
Im Durchschnitt hat der Fahrer eines Einsatzfahrzeuges mit Blaulicht und Martinshorn übrigens mehrmals pro Minute eine kritische Verkehrssituation zu bewältigen, trotzdem bringt er seine Rettungscrew sicher zum Notfallort und den Patienten hinterher sicher ins Krankenhaus. Ist das nicht toll?

Allen Kollegen an dieser Stelle allzeit gute und sichere Fahrt und viel Erfolg bei den so wichtigen Rettungseinsätzen!

 

Das Foto gibts zum Teilen auch auf der Facebook-Seite des DRK Kreisverbandes Siegen-Wittgenstein e.V.

 

 

 

Wenn Freunde gehen - In Erinnerung an Bommel

Über viele Jahre lang war ihm helfen ein Gebot. Uneigennützig und stets ohne nachzufragen, setzte er sich unermüdlich für seine Mitmenschen ein, half ehrenamtlich immer dort, wo er gebraucht wurde  und wo Menschen auf seine Hilfe angewiesen waren. "Ich mache meine Tätigkeit gerne, weil ich gerne anderen Leuten helfe", rechtfertigte er seinen selbstlosen Einsatz am Nächsten. Nicht nur beim Deutschen Roten Kreuz, sondern auch im privaten Umfeld war die Hilfsbereitschaft einer seiner ausgeprägtesten Charakterzüge.

 

 

Kurz nach Weihnachten verstarb Christian Bonfert (Bommel) an den Folgen einer Blutung im Kopf im Alter von nur 23 Jahren.

 

Lieber Bommel, unsere Freundschaft, viele gemeinsame Unternehmungen wie Fototouren bei vielen Feuerwehren, Flugtagen, der Luftrettung, Polizeikontrollen und realen Einsätzen, unzählige Geburtstagsfeiern, Pizza Essen auf dem Lidl-Parkplatz, vielen Stunden bei "Schäfers", oder Essen im Schnitzelhaus werde ich nie vergessen. Es wird mir immer in dankbarer Erinnerung bleiben und mir oft ein Lächeln ins Gesicht bringen.

Ruhe in Frieden. 

 

 

 

 

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