Mit Gasluftballon in Mast hängen geblieben
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Einsatztaucher bergen Wildschwein
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Samstagmorgen, etwa 10 Uhr. Es ist kalt, windig und ungemütlich. Es herrscht kaum Besuch an dem verregneten Morgen an der Breitenbachtalsperre oberhalb von Dahlbruch und Allenbach. Für die Rettungstaucher der DLRG, Bezirk Siegerland-Wittgenstein, steht ein besonderer Auftrag an: Ein totes Wildschwein soll aus einem Vorstaubecken geborgen werden. Nachdem sich alle Helfer am Parkplatz kurz vor der Talsperre getroffen haben, geht es im Konvoi in einen abgesperrten Bereich. Dort war das Wildschwein in den letzten Tagen ins Eis eingebrochen und im Schlamm stecken geblieben. Das wurde dem Tier zum Verhängnis und es konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien, sodass es im Wasser unbemerkt verendet ist. Bei einem Kontrollgang des Wasserverbandes viel der Tierkadaver im Becken auf und es wurde somit ein Termin mit der DLRG gemacht, um das tote Wildschwein zu bergen. „Normalerweise bergen wir nur Personen. Aber hier war auch eine Gefährdung des Trinkwassers nicht auszuschließen“, erklärt Peter Mosch, Einsatzleiter an diesem Tag.
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Unterdessen machen sich die beiden Einsatztaucher Christian Hönig und Volker Schmeck bei widrigstem Wetter startklar für den Einsatz im kalten und schlammigen Wasser des Vorstaubeckens. Sie ziehen sich bei strömendem Regen ihre rote Einsatzkleidung aus und zwängen sich in einen Taucheranzug. Das Wildschwein ist bereits von außen zu erkennen. Parallel dazu sichern andere DLRG – Helfer den Einsatz ihrer Kollegen mit dicken Leinen, die sie an einem Baum in der Uferböschung befestigen und machen das Surfbrett startklar. Darauf sollen die beiden Taucher sich gleich dem Wildschwein nähern und ein Seil um das Tier legen, um es dann ans Ufer zu ziehen und zu bergen.
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Zunächst aber sehen die beiden Taucher, die sich mit dem Surfbrett zügig in Richtung Wildschwein bewegen, das Tier an. Ob und wie es im Schlamm steckt, oder ob es problemlos geborgen werden kann. Nachdem Volker Schmeck das Tier begutachtet hat, werden er und sein Kollege Christian Hönig von den Kollegen am Ufer mittels einer dicken Leine zunächst wieder zurückgezogen. Die Männer holen nun einen starken Strick, den sie dem Tier um den Hals legen wollen. Wieder geht es raus in Richtung Wildschwein. Christian Hönig muss ordentlich Kraft aufbringen und mit den Beinen für Antrieb sorgen, um das Surfbrett mit ihm und seinem Kollegen drauf noch einmal zum Schwein zu steuern. Doch auch das ist nach wenigen Minuten geschafft. Nun ist Volker Schmeck wieder an der Reihe: Er legt dem Tier schließlich den Strick um den Hals und dann wird das Gespann ans Ufer gezogen. Dort kann das mittelgroße Wildschwein problemlos ans Ufer gewuchtet und anschließend hochgezogen werden.
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Nach etwa einer Stunde ist der Einsatz bereits beendet und das Wildschwein an die Jagdaufseher übergeben. Die beiden Taucher haben den Ausflug ins Kühle Nass ohne Probleme überstanden und die DLRG ihre Aufgaben einmal mehr gemeistert.
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Ein Stück Weihnachten für Bad Berleburg
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Der einsetzende Schneefall hat für die erste vorweihnachtliche Atmosphäre gesorgt. Die fleißigen Helfer des THW Ortsverband Bad Berleburg haben gestern (23.11.2010) einen weiteren großen Teil dazu beigetragen. Wie schon so oft in den letzten Jahren, waren die ehrenamtlichen Helfer auch gestern wieder unterwegs, um die Weihnachtsbeleuchtung in Bad Berleburg anzubringen. Ab 17 Uhr waren die Helfer mit Hubwagen und großem Engagement im Einsatz, um Bad Berleburg einen weihnachtlichen Glanz zu verleihen. Während die einen Kameraden im Hubwagen standen und die „Bauteile“ an die Leitungen montierten, mussten andere für die Sicherheit ihrer Kameraden sorgen, und den Verkehr vorsichtig an Helfern und Hubwagen vorbeilotsen. Ein weiterer Teil der Helfer war unterdessen mit einem Schlepper unterwegs, um die leuchtenden Sterne an die Straßenlampen zu montieren. Doch mit dem Aufhängen der Beleuchtung war es nicht getan: Es mussten auch defekte Glühbirnen ausgetauscht werden und kontrolliert werden, ob der Weihnachtsschmuck auch wirklich mittig über der Poststraße hängt und gut aussieht. Nach einigen Stunden arbeit bei ungemütlicher Kälte und Dunkelheit bei Schneeregen waren die Helfer fertig mit ihrer Mission, mit dem guten Gefühl, Bad Berleburg Weihnachten ein Stück näher gebracht zu haben.
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Hochwasser in Wittgenstein
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Das starke Regenwetter am Wochenende hat in Wittgenstein an vielen Orten für Hochwasser und Überschwemmungen gesorgt. Im Edertal waren Strassen überschwemmt und ganze Wiesenflächen hatten sich in Seenlandschaften verwandelt. In der Arfelder Stedenhofstraße musste in der Nacht zu heute (14.11.2010) eine Sperrung durchgeführt werden, weil die Eder bis in die Grundstückseinfahrten und auf die Straße vorgedrungen war. Auch im Bereich des Arfelder Hammer und in Beddelhausen „Auf der Zäune“ mussten Straßen und Wege teilweise gesperrt werden. Für die Feuerwehren blieb es aber dennoch verhältnismäßig ruhig am Wochenende: Die Feuerwehrleitstelle in Siegen berichtete lediglich von einigen kleineren Einsätzen in Erndtebrück und Bad Laasphe, wo vereinzelt Keller ausgepumpt werden mussten. In Arfeld wurde die Feuerwehr am Samstagmittag alarmiert, um einen Baum „Im Ahlen“ zu entfernen, der auf die Straße gestürzt war. Doch hier hatten die Anwohner bis zum Eintreffen der Feuerwehr den Baum bereits beseitigt. Auf der L553 in Richtung Röspe war es am Samstagmittag zu einer Überflutung der Fahrbahn gekommen, weil ein Fischweiher übergelaufen war. Hier musste die Feuerwehr Birkelbach einen Kanaldeckel öffnen, um das Wasser abfließen zu lassen. Außerdem bauten die Kameraden einen Damm aus Sandsäcken und Holz, um das Wasser umzuleiten. Die Straße wurde anschließend einseitig gesperrt. Die Birkelbacher Feuerwehr war auch am Samstagmorgen schon ausgerückt, als es im Bereich des Bahnhofes und in der Goddelsbach wegen verstopfter Gullys zu Überschwemmungen kam. Größere Sachschäden blieben in Wittgenstein zum Glück aus.
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Tunnel gesperrt und verraucht
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Als erster Ortsverein in NRW zertifiziert!
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Wie gut die Bad Laaspher Kameraden diese Qualität beherrschen, wurde eindrucksvoll in einer Einsatzübung gezeigt, bei der ein verunfallter Radfahrer versorgt werden musste. Hier wurde der Vorteil des EQ deutlich: Ohne große Überlegungen und Mühen konnten die beiden Rettungssanitäter René Achenbach und Fabian Dietrich den Radfahrer versorgen. Alle Abläufe, alle Maßnahmen und die Vorgehensweise waren klar geregelt, der Einsatzablauf ein Selbstläufer. Im Notfallrucksack und im gesamten Rettungswagen hatte jedes Gerät, jedes Verbandpäckchen seinen vorgegebenen Platz. Jeder konnte nahezu blind arbeiten und ein langes Suchen oder Überlegen war nicht notwendig. Auch der Kreisvorsitzende des DRK in Siegen-Wittgenstein, Landrat Paul Breuer, freute sich über den Erfolg in Bad Laasphe: „Glückwunsch für die Offenheit im Neuen“, wandte sich Breuer an seine Kameraden. Er machte auch deutlich, dass die Stadt Bad Laasphe und ganz Wittgenstein von diesem Schritt profitiert: „Das beste Marketing ist die Qualität“. Voll des Lobes und der Anerkennung war auch Landesrotkreuzleiter Heinz-Wilhelm Upphoff: „Seit 2000 gibt es Diskussionen um Qualität im Ehrenamt. Ehrenamt und Qualität schließen sich nicht aus. Die ganz große Botschaft muss sein, Ehrenamt und Hauptamt auf einer Linie zu haben. Dieser große Erfolg wird sich rechnen“.
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Wenn Engel Namen haben
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"Jamie" mit ihren Rettern und den stolzen Besitzern. |
Manchmal kann man Engeln auch begegnen. Stephan Dickel und Philipp Weyandt sind solche. In einer beispiellosen Rettungs- und Hilfsaktion haben der Feuerwehrmann und der angehende Rettungsassistent dem Hund „Jamie“ aus Bad Berleburg das Leben gerettet.Als Luise Wahl mit dem Familienliebling, einem eineinhalb Jahre alten Cocker Spaniel, unterwegs war, glaubte sie nicht daran, dass sie ihren treuen Vierbeiner noch einmal lebend sehen würde. Beim winterlichen Spaziergang im Schlosspark war Hündchen „Jamie“ einfach ausgebüchst und auf einen zugefrorenen Teich gelaufen. Irgendwo, etwa in der Mitte des Teichs, war die Eisdecke zu dünn – „Jamie“ brach ein und drohte zu ertrinken. „Das war ganz schlimm. Ich habe rund zwei Wochen gebraucht, um mich von den Eindrücken zu erholen“, erinnert sich Luise Wahl an diese schrecklichen Minuten im Februar diesen Jahres. Zum Glück kam kurz nachdem „Jamie“ eingebrochen war, auch eine Joggerin vorbei, die ein Handy dabei hatte. „Dann habe ich sofort meinen Sohn und die Feuerwehr angerufen“, berichtet Luise Wahl. In der Rettungsleitstelle der Feuerwehr in Siegen wurde ihr Notruf entgegengenommen. Der Dienst habende Disponent alarmierte ohne zu zögern die Bad Berleburger Feuerwehr zum Alarmeinsatz mit dem Stichwort „Hund im Eis eingebrochen“. In Windeseile machten sich die ehrenamtlichen Feuerwehrleute auf den Weg zum Einsatz. Unter ihnen war auch Stephan Dickel, selbst stolzer Hundebesitzer. „Da habe ich mir ganz besondere Gedanken gemacht, weil wir unseren Hund da erst vor wenigen Wochen bekommen haben“, erzählt der Feuerwehrmann. Die Anfahrt zum Schlosspark dauerte nur wenige Minuten. In dieser Zeit hatte Andreas Wahl, der mittlerweile auch zum Unglücksort geeilt war, bereits versucht, den Hund zu retten. „Der kurze Wimpernschlag zwischen Leben und Tod hat mich sehr berührt. Das kann doch nicht sein, dass der Hund da wenige Meter von mir entfernt ist und gerade absäuft“, berichtet Andreas Wahl von seinen damaligen Eindrücken. Er hat es leider nicht geschafft, den Hund aus dem Eis zu ziehen.
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Stephan Dickel von der Feuerwehr und Philipp Weyandt haben dem Hund das Leben gerettet. |
„Das Martinshorn war eine große Erleichterung“, Luise Wahl und Sohn Andreas waren auf die Hilfe der Feuerwehr jetzt dringend angewiesen. Sowohl Hund „Jamie“, als auch Andreas Wahl, der bereits aufs Eis gerobbt war, waren mit den Kräften am Ende. Die Feuerwehr brachte die Drehleiter in Stellung, fuhr sie rund 14 Meter weit aus, um den Hund zu retten. Wie selbstverständlich kletterte Stephan Dickel über den Leiterpark zum Teich und schaffte es, „Jamie“ aus dem eiskalten Wasser zu ziehen. Unter großer Anteilnahme und Beifall der umstehenden Zuschauer konnte er den kleinen Hund in Decken eingehüllt an seine Besitzer übergeben. „Der war hart wie ein Stück Holz“, erinnert sich Andreas Wahl. Er fuhr mit dem unterkühlten Hund umgehend in eine Berleburger Tierarztpraxis. Hier hatte an diesem Tag auch Philipp Weyandt Dienst, der aushilfsweise in der Tierarztpraxis arbeitet. „Der Hund hat nicht mehr gezittert, nur noch geschrieen. Er war vollkommen durchnässt. Sein Besitzer hatte Tränen in den Augen“, erinnert sich Philipp Weyandt an diesen späten Nachmittag. „Deshalb habe ich den Hund zunächst in trockene Decken gehüllt, ihn abgetrocknet und geföhnt“, berichtet er weiter. Parallel dazu bekam „Jamie“ von der Tierärztin Medikamente, die den Kreislauf stabilisieren sollten. Nach mehr als einer Stunde hatte „Jamie“ wieder eine annähernd normale Körpertemperatur. Bei der ersten Messung hatte das Thermometer lediglich „low“ angezeigt. Als die Körpertemperatur wieder einigermaßen normal war, konnte „Jamie“ in die Obhut der Familie Wahl entlassen werden. Zu Hause, so der Rat aus der Tierarztpraxis, sollte „Jamie“ auf einer Wärmedecke und unter einer Infrarotlampe liegen. Im Notfall sollte die Tierärztin sofort wieder angerufen werden. Dazu kam es aber Dank dem Schnellen und Selbstlosen Feuerwehreinsatz und der kompetenten Versorgung in der Praxis nicht mehr. „Jamie“ hatte sich schnell wieder vollständig erholt und kann ihre Familie wieder erfreuen.
Das große Aufräumen nach Xynthia
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Einen Tag nach dem Orkan „Xynthia“ über Wittgenstein hinweggefegt ist, wurden die Schäden und das Ausmaß erst heute Morgen (01.03.2010) richtig deutlich. Die L 718 zwischen Bad Laasphe und Sassenhausen wird wahrscheinlich erst Morgen wieder befahrbar sein. Den ganzen Tag lang waren Mitarbeiter des Landesbetrieb Straßen NRW, der städtischen Bauhöfe und private Forstunternehmen im Einsatz, um die Straßen wieder passierbar zu machen.
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Besonders schlimm hat es die L 718 zwischen Sassenhausen und Bad Laasphe erwischt. Hier geht ab dem Abzweig nach Harfeld nichts mehr. Die Aufräumarbeiten dort werden wohl noch bis Morgen andauern und sind nur mit schwerem Gerät möglich.
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Ein großes Lob für Feuerwehr und Deutsches Rotes Kreuz fand Diethard Altrogge vom Forstamt Hilchenbach. Nachdem gestern Abend im Forsthaus Hohenroth Panik auszubrechen drohte, hatte die Erndtebrücker Feuerwehr den Weg mit schwerem Gerät freigemacht, um die eingeschlossenen Menschen dort zu befreien. Vorsorglich war auch ein Rettungswagen des DRK Bad Laasphe mit im Einsatz. Glücklicherweise verursachte Orkantief „Xynthia“ keine Personenschäden.
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Einsatz im Winter
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Der heftige Schneefall der letzten Wochen war für das Kreisgebiet schon etwas ungewöhnlich. Das hatte es das letzte Mal wohl vor und fünfzehn oder zwanzig Jahren gegeben. Vielerorts kam der Verkehr zum erliegen, meterhoch türmten sich die Schneeberge am Straßenrand, Dächer mussten von der Schneelast befreit werden und einige Straßen waren unpassierbar.
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Am Nachmittag und Abend des 2. Februar schneite es noch weiter hinzu und die Schneemengen wurden noch größer. Überall kam es zu massiven Verkehrsbehinderungen und auch auf der Autobahn A 45 kam der Verkehr in Richtung Dortmund zum Stillstand. Ab dem späten Nachmittag des 2. Februar ging dort auf einer Strecke von rund 40 Kilometern nichts mehr.
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Ein Geschenk von Freunden
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„Das erste Modell im Maßstab 1:87 wird den Weg zu Dir finden“. So stand es Anfang Dezember zu meinem Geburtstag auf dem Gutschein, den mir die Freunde und Kollegen vom DRK Ortsverein Bad Laasphe geschenkt hatten. Über dem Schriftzug fanden sich Fotos vom neuen Mannschaftswagen des DRK Ortsvereins, beschafft im September 2008. „Eigentlich sollten sie schon da sein“, erklärte Marco Klein mir.
Knapp acht Wochen später. Bad Laasphe, Gartenstraße, DRK-Zentrum. Es ist ca. 15 Uhr. Es ist kalt, es schneit und es liegen bereits rund 60 Zentimeter Schnee. Trotz des schlechten Wetters nehmen wir in Bad Laasphe einen Fototermin wahr. Es geht darum, den Mannschaftswagen mit zwei Besatzungsmitgliedern und den nun eingetroffenen Modellen in Szene zu setzen. Während der Wagen vor die Garage gefahren wird, präsentiert Marco Klein mir einen Karton. Jetzt kommt auch Marco Scheffel hinzu, der den Wagen eben vor die Halle gefahren hat. „Da sind sie“, sagen die beiden mir mit einem Lächeln im Gesicht und mit Strahlen in den Augen. Wie kleine Kinder freuen wir uns gleichermaßen und betrachten die wirklich originalgetreu gestalteten Miniaturmodelle des Mannschaftswagens, die die Firma Rietze Modellbau vor einem halben Jahr produziert hat. Dann stellen sich die beiden DRK-Helfer zum Foto auf. Auch Hund Balou möchte gerne mit aufs Foto. Für die Zeitung geht das leider nicht, aber für meine Homepage kommt wohl kein anderes Foto in Frage. Schließlich gehört dieser liebenswürdige Weggefährte schon fast zum Inventar beim Bad Laaspher DRK. Nun sind auch die Fotos gemacht, der VW Bus wird zurück in die Halle gefahren. Bei mir steigt ein wenig die Anspannung und die Vorfreude. Immer wieder habe ich meinen Geburtstagsgutschein im Kopf. Aber sagen möchte ich auch nichts, das erscheint mir unhöflich und aufdringlich. Dann greift Marco mit einem Lächeln in die Kiste und nimmt eines der Modelle heraus. Meine Anspannung steigt ein weiteres Mal. „So“, sagt er, „hier ist Dein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. Das ist wirklich das erste Modell, was ausgegeben wird. Alle anderen konnten bisher nur reservieren“, verkünden mir die beiden DRK-Helfer. Das ehrt mich natürlich sehr. Weiß ich doch, dass es bereits sehr, sehr viele Anfragen im Vorfeld gegeben hat. Auf dem Weg zurück nach Bad Berleburg stelle ich mein Modell auf Armaturenbrett und kann es während der Fahrt ansehen. Mit einem Anflug von Zufriedenheit komme ich daheim an, stolz der erste Besitzer eines so schönen Modellautos sein zu dürfen. Nun steht es in meiner Vitrine, direkt vor den größeren Rettungswagen und zwei Hubschraubermodellen der ADAC Luftrettung. Direkt an erster Stelle. Als Geschenk von guten Freunden – Dankeschön!
Zum Preis von 10€ kann das Modell beim DRK Bad Laasphe unter der e-mail Adresse info@drk-laasphe.de bezogen werden.
Ein LKW für DRK Bad Laasphe
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Seit Samstagmittag (25.10.2009) ist der DRK Ortsverein in Bad Laasphe stolzer Besitzer eines Gerätewagens Sanitätsdienst. Im Rahmen der Einsatzeinheiten, die in Form des „Katastrophenschutzes" im Land NRW vorgehalten werden müssen, kommt dabei jedem Ortsverein des Roten Kreuzes eine Teilaufgabe zu. Die Bad Laaspher Kameraden haben dabei das Glück, sich im Rahmen der Einsatzeinheit um die ursprüngliche Aufgabe des Roten Kreuzes - den Sanitätsdienst - kümmern zu dürfen. Dafür wurden am Samstag von einem Vertreter der Landesregierung 50 solcher Gerätewagen an die DRK Einheiten in NRW übergeben. Das Fahrgestell wurde von Mercedes gebaut, während die Firma Ewers aus Meschede den Kofferaufbau gestaltete. Dort wurden die Fahrzeuge am Samstag auch offiziell übergeben. Zusammen mit dem „Abrollbehälter MANV" des Kreises Siegen Wittgenstein, der beim THW in Siegen untergebracht ist, können diese Gerätewagen bei einem Massenanfall von Erkrankten oder Verletzten Personen eingesetzt werden. In Bad Laasphe soll nun noch ein weiterer Krankentransportwagen für die Zwecke der Einsatzeinheit stationiert werden.In absehbarer Zeit soll in Bad Berleburg ein Küchen-Lkw stationiert werden. In der Einsatzeinheit übernimmt der Ortsverein Bad Berleburg den Part „Betreuung", in Erndtebrück kümmert man sich im Rahmen der Einsatzeinheit um die Komponente „Technik und Sicherheit". Hierzu wird in Kürze nachberichtet.
![]() | Marco Klein und René Achenbach freuen sich über das neue Fahrzeug. Hund Balou durfte auch mit. |
Ein Bild fürs Rote Kreuz
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„Es freut mich ganz besonders, dass neben der medizinischen Qualifikation auch die künstlerische Komponente in unserem Ortsverein nicht zu kurz kommt", freute sich Fritz Bosch, erster Vorsitzender des DRK Ortsverein Bad Laasphe am Donnerstag (18.06.2009).
Anlass war die Übergabe eines Bildes an den Verein. Der neue Mannschaftstransportwagen, den die Helfer im letzten Jahr für ihre Aufgaben bekamen, wurde auf einer großen Wand dargestellt. Andreas Hergenröder, selbst als ehrenamtlicher Helfer beim DRK aktiv, hatte den Wagen in einer mehrere Tage dauernden Arbeit auf eine Holzplatte gemalt, die nun das Carport am Bad Laaspher DRK Haus ziert. Seit einigen Jahren schon ist Hergenröder auf dem Gebiet der Malerei kein Unbekannter und seine Arbeiten sorgen überall für Begeisterung. Dabei war der DRK-Wagen für den Bad Laaspher allerdings auch eine Herausforderung: „Das war zum ersten Mal, dass ich ein Bild gemalt habe, ohne es vorzuzeichnen. Deshalb freut es mich ganz besonders, dass es so gut gelungen ist. Mein besonderer Dank gilt auch dem Bad Laaspher DRK, dass das Bild hier so einen Ehrenplatz bekommen hat", freute sich Hergenröder am Donnerstagabend. Nun ist das Kunstwerk für jeden, der auf der Gartenstraße unterwegs ist, zu sehen und verrät auch direkt, wo man in Bad Laasphe den DRK-Ortsverein findet.
Wer sich noch mehr über die Arbeit von Andreas Hergenröder informieren möchte, kann dies unter http://www.wittgensteiner-wandmalerei.de/ tun.
Weihnachtsengel in Wittgenstein
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Engeln kann man auch begegnen - das haben die Menschen in Wittgenstein heute - am heiligen Abend schon gemerkt. Wie in jedem Jahr sind auch an Weihnachten Menschen im Einsatz, um anderen zu helfen. Wie gewohnt sind die Rettungswachen in Bad Berleburg, Erndtebrück und Bad Laasphe, sowie die Polizeistreifen rund um die Uhr besetzt, um Menschen in Not zur Hilfe zu eilen.
Wer heute in Bad Berleburg unterwegs war, der hat auch mitbekommen, dass der Rettungsdienst schon mehrmals zu Notfällen ausgerückt ist und die Polizei unterwegs war.
Wie geht es den Helfern dabei? Einem Menschen konnte heute nicht mehr geholfen werden - in jedem Fall tragisch, aber gerade an Weihnachten ist so etwas noch einmal besonders schlimm. Die Helfer des Rettungsdienstes haben noch bis Morgen früh Dienst. Sie mussten es akzeptieren, dass ein Mensch so krank war, dass die beste Medizin nicht mehr ausgereicht hätte, ihm zu helfen. Trotzdem werden sie alle beim nächsten Einsatz wieder alles geben, um einen ihnen anvertrauten Menschen zu retten. Wie belastend ein solches Ereignis für die Familienangehörigen und auch für die Helfer ist, das bekommt die Öffentlichkeit nicht mit. Für ein paar Sekunden werden sie aufmerksam, wenn sich die Helfer mit Blaulicht und Martinshorn mühsam ihren Weg bahnen müssen. Den Rest des jeweiligen Schicksals tragen die Helfer allein mit sich.
Wenn Polizeibeamten in der Weihnachtszeit plötzlich von hochaggressiven Menschen in einem Supermarkt angegriffen werden, und die Täter nur mit viel Mühe überwältigt werden können, wie fühlen sie sich dann? Weiß ein Familienvater, der heute seinen Polizeidienst antritt, welche Gefahren im Dienst auf ihn zukommen? Darüber darf man wohl nicht nachdenken, sonst würde man verrückt werden. Und trotzdem - jeder dieser Menschen ist bereit im Notfall, wenn jemand seine Hilfe braucht, immer wieder da zu sein und auf Abruf bereit zu sein, einem schlimmem Schicksal oder einem aggressiven Gewalttäter ins Auge zu sehen - auch an Weihnachten.
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